„Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.“
(Jonathan Swift)

Stress hat keinen guten Ruf. Dabei ist er in kontrollierter Form eine gesunde und positive Kraft. Denn Stresshormone haben eine wichtige Funktion: Sie stellen das Gleichgewicht des Körpers wieder her. Versuchen Sie also nicht, Stress zu vermeiden. Lernen Sie, konstruktiv mit ihm umzugehen. Die folgenden Regeln lassen sich sofort und ohne großen Aufwand in Ihren Alltag integrieren. Sie werden Ihnen langfristig helfen, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben:

 

1. Konzentrieren Sie sich vollkommen auf das, was Sie gerade tun

Unser Geist neigt dazu wie ein Schmetterling von Blume zu Blume zu flattern. Und viele Menschen haben nicht gelernt, Ihren Geist zu kontrollieren. Während Sie versuchen, eine Aufgabe zu erledigen, denken Sie daran, was Sie gestern vergessen haben und was sie als Nächstes tun müssen.

Deswegen nehmen Sie sich ab jetzt vor: Wenn ich esse, esse ich. Wenn ich eine E-Mail schreibe, schreibe ich eine E-Mail und lasse mich nicht unterbrechen, bis die E-Mail versandt ist. Wenn ich jemandem zuhöre, lasse ich meine eigenen Gedanken für eine Weile ruhen und höre nur zu. Machen Sie das, was Sie gerade tun zu Ihrer wichtigsten Aufgabe.

 2. Notieren Sie alle anstehenden Aktivitäten

So schaffen Sie Klarheit und ordnen Ihren Geist. In stressigen Situationen kommt es vielen Menschen so vor, also ob sie viel zu viel zu tun hätten. Meist ist es dann gar nicht so viel, wie es einem vorkommt.
Legen Sie fest, in welcher Reihenfolge Sie diese Punkte erledigen möchten und arbeiten Sie Ihre Aufgaben nach ihrer Priorität ab. Legen Sie sofort los.

3. Halten Sie Ordnung und lernen Sie, sich abzuschotten

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz beruhigt den Geist. Wer nur einen Vorgang auf seinem Schreibtisch hat, wird nicht abgelenkt und kann sich viel besser auf seine aktuelle Aufgabe konzentrieren.

Für gewisse Tätigkeiten braucht man nun mal absolute Konzentration und Ruhe. Auch der liebenswerteste Mensch kann zum Stressbringer werden. Ein „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür ist nicht nur im Hotel von Nutzen.

4. Planen Sie ab heute immer Ihre Woche und jeden einzelnen Tag

Definieren Sie auch hier Ihre wichtigsten Aufgaben. Unterscheiden Sie, was wichtig und was dringlich ist. Und: Nehmen Sie sich Zeit für das Wesentliche.

5. Setzen Sie sich nicht zu viel auf die Agenda

Wer zu viel macht, kann nur noch reflexartig reagieren und seine Aufgaben nur mittelmäßig erfüllen. Planen Sie lieber weniger ein, aber geben Sie bei diesen Tätigkeiten 110 Prozent.

6. Legen Sie Pausen fest und halten Sie diese Pausen ein

Wenn Sie meinen, keine Zeit für Pausen zu haben, dann brauchen Sie erst recht eine. Menschen behaupten immer wieder, sich keine Pausen erlauben zu können. Das Gegenteil ist wahr: Wir können es uns nicht erlauben, auf Ruheperioden zu verzichten.

Langfristig wird unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit dadurch sinken, unser Körper wird sich melden. Wer regelmäßige Pausen macht, ist deutlich leistungsfähiger. Unterbrechen Sie Ihre Arbeit bewusst und in regelmäßigen Abständen.

7. Lernen Sie, alles zu genießen, was Sie tun

Das möchte ich Ihnen nicht zuletzt wärmstens empfehlen. Freude kommt automatisch dann auf, wenn wir uns entspannt bemühen, etwas gut zu machen. Seien Sie mit dem Herzen bei allem, was Sie tun. Auch routinemäßige Arbeiten machen so Spaß.

 

„Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.“
(Marc Aurel)

 

Weitere Regeln für ein erfolgreiches und erfülltes Arbeitsleben finden Sie in meinem Buch „Die Gesetze der Gewinner“. Keine Zeit zum Lesen? Dann hören Sie doch in das Hörbuch hinein:

reinschauen

 

 

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