Ob ernstgemeint und konstruktiv, unfair und destruktiv oder verhohlen: Kritik ist eine schwierige Angelegenheit. Wir hören sie nicht gerne. Einige Menschen gehen leichtfertiger mit ihr um als andere. Wen sie gar nicht kümmert, stagniert. Wer Kritik nicht überwindet, entwickelt sich auch nicht weiter. Kritikfähigkeit ist wichtig für den persönlichen Erfolg. Wie immer kommt es dabei auf das rechte Maß an. Was wir brauchen, ist eine gesunde Einstellung zu uns selbst sowie eine realistische Einschätzung unseres Umfeldes.

Wichtige Einsicht: Es wird immer Kritik geben

Souverän mit Kritik umzugehen, beginnt mit einer einfachen aber zentralen Einsicht: Sie gehört zum Leben dazu. Ein Leben ohne Kritik und Ablehnung gibt es nicht. Menschen, die häufig neue Projekte anstoßen, wissen das. Es gehört zu den fundamentalen Lebenswahrheiten, dass es in jedem Umfeld drei Gruppen gibt:

  • Eine Gruppe lehnt eine Idee oder ein Projekt ab.
  • Eine Gruppe kann sich nicht entschließen und bleibt passiv.
  • Eine Gruppe nimmt das Projekt oder die Idee an.

Auf Kritik folgt Anerkennung

Es ist ganz gleich, wie gut eine Idee oder Projekt ist. Diese drei Gruppen tauchen in jedem Auditorium auf, in jedem Kollegium, einfach in jeder Gruppenkonstellation. Es darf deswegen nicht zur Lebensstrategie werden, Ablehnung zu vermeiden. Der erste Schritt besteht immer darin, Kritik erst einmal anzunehmen. An Kritik kann man wachsen und sie währt nicht ewig. Das weiß, wer die drei typischen Phasen eines Projektes kennt:

  1. In der ersten Phase Ihres Projektes wird der Spott überwiegen. Die meisten nehmen Sie und Ihre Idee nicht ernst. Manche Menschen werden sich sogar lautstark über Sie lustig machen.
  1. In der zweiten Phase werden Sie vor allen Dingen Kritik spüren. Spott ist jetzt nicht mehr angebracht. Denn Ihr Projekt zeigt erste Erfolge. Darum werden Sie jetzt die Kritiker zu spüren bekommen. Dennoch: Sie können diese Phase durchaus als Fortschritt betrachten. Kritik muss man sich erst einmal verdienen.
  1. In der dritten Phase ernten Sie Anerkennung. Denn Sie haben lange durchgehalten. Und wer seiner Linie lange treu bleibt, dem zollt man schlussendlich Anerkennung. Zwar gibt es immer noch Menschen, die Sie gerne kritisieren würden. Aber sie werden es lassen. Denn es ist einfach nicht mehr „in“, dies zu tun.

Natürlich ist diese Typologie überspitzt. Auch in der ersten Phase wird es Menschen geben, die Ihr Projekt annehmen. Und Sie werden immer Kritikern begegnen. Umso wichtiger ist Ihre Einstellung.

Mehr Kritikfähigkeit durch Akzeptanz der eigenen Schwächen

Es gibt Menschen, die sich gegen Kritik vollkommen verschließen. Sie nehmen sich die Chance, selbstkritisch zu hinterfragen und zu lernen. Das andere Extrem sind Menschen, die sich Kritik zu sehr zu Herzen nehmen. Ablehnung macht ihnen so schwer zu schaffen, dass sie an ihrer ganzen Tätigkeit zweifeln. Die Kunst ist, den goldenen Mittelweg zu finden. Wir dürfen einerseits nicht blind sein für berechtigte Kritik. Wir müssen offen bleiben und erkennen, wenn etwas einfach nicht funktioniert. Andererseits dürfen wir nicht vergessen, dass Fehlschläge dazugehören. Sie werden immer wieder Fehler machen. Oder in eine Sackgasse geraten. Über Fehler entwickeln Sie sich weiter und sind im Fluss des Lebens.

Mehr Kritikfähigkeiten durch Selektion

Wichtig ist, dass Sie an Kritik wachsen und nicht daran zerbrechen. Eine klare Abgrenzung zwischen diesen beiden Extremen gibt es nicht. Aber fragen Sie sich: Ist die Kritik konstruktiv und berechtigt? Oder handelt es sich um systembedingte und destruktive Kritik? Immer wenn Sie dies nicht eindeutig entscheiden können, weisen Sie die Kritik ab. Sie werden sicherlich erfolgreicher, wenn Sie eher eine etwas zu dicke als eine zu dünne Haut haben. Nehmen Sie destruktive Kritik nicht zu persönlich. Erkennen Sie, wenn das Problem eher bei dem Kritisierenden liegt.

Fokussieren Sie sich auf den Erfolg

Wir alle nehmen selektiv wahr. Es ist gut sich mit seinen Fehlern und Schwächen auseinanderzusetzen. Aber der Fokus sollte auf Ihren Erfolgen und Stärken liegen. Der Grund ist sehr einfach: Je weniger sich Menschen an ihre Misserfolge erinnern, desto erfolgreicher und glücklicher sind sie. Was bringt Ihnen die intensive Auseinandersetzung mit Ihren Kritikern und Ihren Schwächen, wenn Sie dadurch nicht stärker sondern schwächer und unzufriedener werden? Letztendlich geht es nicht darum, wer recht hat. Es zählt doch nur eine Frage: Wie geht es Ihnen besser? Erfolgreiche und glückliche Menschen sprechen in erster Linie über die schönen und gelungenen Momente im Leben. Konzentrieren Sie sich auf die Gruppe, die Sie stärkt. Umgeben Sie sich eher mit Menschen, die Sie und Ihre Ideen annehmen.

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